Zinsen für Immobilienkredite | Wann wie stark steigen sie wieder?

Wer als Verbraucher eine größere Anschaffung tätigt, geht nicht in den erstbesten Laden und kauft die Waren, sondern er vergleicht die Angebote der Hersteller miteinander und entscheidet sich dann in der Regel für den günstigsten Anbieter. Ähnlich verhält es sich mit Versicherungen und bei Immobilienkrediten. Wer hier vergleicht und den Anbieter mit den besten Konditionen findet, kann im Vergleich zur Laufzeit viele tausend Euro sparen. Insofern ist es gerade auch bei Immobilienkrediten ratsam, vor Abschluss der Verträge die Konditionen der Anbieter miteinander zu vergleichen. Das gilt aber eben nicht nur in Bezug auf den Anbieter, sondern auch in Bezug auf die einzelnen Finanzierungsmodelle, die für eine Immobilienfinanzierung genutzt werden können. Auch hier unterscheiden sich die Zinsen je nach Produkt mitunter erheblich.

Nicht jede Form der Immobilienfinanzierung individuell geeignet

Dabei ist nicht jede Variante für eine Immobilienfinanzierung kompatibel mit dem Erwerber. Die von den Zinssätzen her sehr günstigen Förderprogramme der Bundesländer kommen in der Regel nur für Familien mit mindestens einem Kind in Betracht. Außerdem dürfen gewisse Einkommensgrenzen nicht überschritten werden und es müssen mindestens 10 % der zu finanzierenden Summe an Eigenkapital vorhanden sein. Ebenfalls sehr unterschiedlich von den Zinssätzen her sind die Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Zwar kann sie nahezu jeder Immobilienerwerber beantragen und auch bekommen. Doch kommt es in erster Linie auch darauf an, ob die Immobilie der Selbstnutzung dient oder ob bestimmte Förderprogramme in Anspruch genommen werden können. So sind solche Programme, die der energetischen Sanierung einer Immobilie dienen, sehr günstig, während die Wohnungseigentumsprogramme der KfW in der Regel etwas teurer sind. Der Vorteil aller KfW-Darlehen ist aber, dass der Kreditnehmer auf Antrag eine zeitlich befristete Tilgungsaussetzung vereinbaren kann. Es ist also zu sehen, dass die Zinsen für Immobilienkredite einerseits abhängig sind von der Wahl des Kreditgebers und andererseits von den unterschiedlichen Finanzierungsprogrammen. Hier bestes Angebot einholen.

Wie hoch ist die Grunderwerbssteuer?

Das Procedere wiederholt sich in schöner Regelmäßigkeit: Immer wenn die Politik nicht mehr weiß, wie sie etwas bezahlen soll, erhöht sie die Steuern. Das ist mit der Mehrwertsteuerlüge so gewesen und ist jetzt mit den Plänen einiger Bundesländer, die Grunderwerbsteuer zu erhöhen, nicht anders. Denn bislang war es so, dass die Grunderwerbsteuer 3,5 % des zu zahlenden Kaufpreises für die Immobilie betrug. Sie wurde den Ländern zugewiesen, floss aber zu einem Großteil in die Kommunen. Da nun einerseits vom höchsten deutschen Gericht die Verfassungsmäßigkeit dieser Steuer bestätigt wurde, sie somit also von jedem Immobilienkäufer zu zahlen ist, und im Zuge der Föderalismusreform 2006 den Ländern andererseits die Möglichkeit eingeräumt wurde, den Hebesatz der Steuer selbst festzulegen, hat sich in Deutschland nun ein uneinheitliches Bild über die Höhe der zu zahlenden Grunderwerbsteuer ergeben.

Um die Zahlung der Grunderwerbssteuer kommt beim Hauskauf keiner herum

Um die Zahlung der Grunderwerbssteuer kommt beim Hauskauf keiner herum
Um es klar zu sagen: Kein Bundesland verzichtet auf die Erhebung der Steuer, sodass die 3,5 % auf alle Fälle zu zahlen sind. Aber Berlin, Brandenburg und auch Schleswig Holstein haben die Grunderwerbsteuer bereits angehoben, sodass Käufer in diesen Ländern bereits zwischen 4 und 4,5 % zahlen müssen. Auch Hamburg und Sachsen Anhalt gehören zu den Ländern, die eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer nicht grundsätzlich ausschließen.

Eine massive Erhöhung scheint auch den zukünftigen Immobilienkäufern in Nordrhein-Westfalen ins Haus zu stehen. Wenn es nach dem Willen aus Teilen der dortigen Koalition geht, sollen Immobilienkäufer demnächst 5 % an Grunderwerbsteuer zahlen und mit dieser Erhöhung den klammen Haushalt sanieren helfen. Sollte es aber dazu kommen, müssen Erwerber bei einem Kaufpreis von 100.000 € in Zukunft satte 5.000 € Grunderwerbsteuer zahlen statt der bisher 3.500 €. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Immobilienmarkt bei so hohen Erwerbsnebenkosten in Zukunft entwickeln wird. Zumindest wird es Familien mit Kindern nicht unbedingt leichter gemacht, Eigentum zu erwerben angesichts sämtlicher mit einem Immobilienerwerb im Zusammenhang stehenden hohen Kosten. Zuletzt hat kürzlich auch Baden-Württemberg die Anhebung der Grunderwerbssteuer auf 5% in Aussicht gestellt.

Debeka Baufinanzierung: Baukredit der Debeka Bausparkasse

Einer der größten und etabliertesten Anbieter für Baufinanzierungen ist die Debeka Bausparkasse. Das Debeka Darlehen kann laut aktuellem Angebot der Debeka für Baufinanzierung als Sofortfinanzierung mit einer Zinsfestschreibung für bis zu 30 Jahre abgeschlossen werden. Dabei verspricht der Anbieter aktuell besonders günstige Konditionen, nämlich keine Schätzgebühren, keine Bearbeitungsgebühren und keine Kontoführungsgebühren auf seiner Website der Debeka BAUwelt. Ebenso möglich ist es, mit dem Debeka Baudarlehen eine Umfinanzierung der bestehenden Immobilienfinanzierung zu realisieren – und zwar bis zu 12 Monate vor Vertragsablauf und ohne Bereitstellungszinsen.

Um Informationen dazu von einem persönlichen Berater der Debeka einzuholen, muss man einige Eckdaten angeben, z.B. zur Höhe des Kaufpreises bzw. der Baukosten respektive der Höhe der gewünschten Umschuldung. Vorhandenes Eigenkapital muss wertmäßig kumuliert angegeben werden (dazu zählen Bankguthaben, Wertpapiere, Grundstücke etc.), ebenso natürlich die Höhe des gewünschten Darlehensbetrags.

Zusätzlich gibt man u.a. an, worauf sich der Finanzierungswunsch bezieht. Möchte man z.B. einen Neubau finanzieren, eine bestehende Immobilie kaufen, eine bereits im Besitz befindliche Immobilie modernisieren oder erst einmal nur ein Grundstück erwerben? In letzten Fall ist die Größe des Bauplatzes in m² anzugeben, ebenso die Lage (Ort) des Objekts.

Die Debeka verspricht Interessenten, die Baugeld benötigen und dies über die Bausparkasse (auch ohne Bausparvertrag) finanzieren wollen, eine umfassende Baufinanzierungsberatung und Betreuung vor Ort. Annuitäten oder Hypothekendarlehen mit Absicherung durch eine Lebensversicherung sind möglich. Ebenso wirbt der Anbieter mit flexiblen Laufzeiten, abhängig von der Höhe des Tilgungssatzes.